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Begriff

Brotli / Gzip Compression

Server-seitige Kompressionsverfahren, die Text-Ressourcen wie HTML, CSS und JavaScript vor der Übertragung verkleinern — Brotli liefert heute meist bessere Raten als Gzip.

Brotli / Gzip Compression — ausführlicher erklärt

Beide Verfahren komprimieren Antworten transparent über den HTTP-Header Content-Encoding. Gzip (basiert auf Deflate, seit 1992) ist universell unterstützt und liefert ~70 % Größenreduktion bei Text. Brotli (Google, 2015) erreicht typisch 15–25 % bessere Raten als Gzip bei gleicher Performance — vor allem dank vortrainiertem Wörterbuch für Web-typische Inhalte.

Browser senden im Accept-Encoding-Header, was sie unterstützen — der Server wählt dann dynamisch das beste verfügbare Verfahren. Praktisch wird Brotli bevorzugt, Gzip als Fallback bedient.

Beispiel / Praxisbezug

Eine 250 kB große JavaScript-Bundle wird mit Gzip auf ~75 kB, mit Brotli auf ~60 kB gebracht. Über schlechte Mobilfunk-Verbindungen ein spürbarer LCP-Vorteil. Aktivierung passiert im Webserver (Nginx: brotli on;) oder am CDN.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Kompression ist lossless — keine Qualität geht verloren, im Gegensatz zu Bild-Kompression (WebP/AVIF). Brotli kann zwei Modi: dynamisch (zur Request-Zeit) oder statisch (vorab beim Build, z. B. .br-Dateien) — letzteres erlaubt höhere Qualitätsstufen ohne Server-CPU-Last.

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