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Begriff

CLS (Cumulative Layout Shift)

CLS misst unerwartete Layout-Verschiebungen während des Ladens einer Seite. Core-Web-Vitals-Metrik — "good" bei ≤ 0,1 (einheitslos).

CLS — ausführlicher erklärt

CLS (Cumulative Layout Shift) summiert alle unerwarteten Layout-Verschiebungen sichtbarer Elemente während der Lebenszeit einer Seite. Der Wert ist einheitslos und ergibt sich aus Impact Fraction (Anteil des Viewports, der sich verschiebt) × Distance Fraction (wie weit). Seit 2021 wird in Sessions von max. 5 Sekunden gefenstert — der schlechteste Fenster-Wert zählt.

Schwellwerte: ≤ 0,1 = good, ≤ 0,25 = needs improvement, > 0,25 = poor. Wie bei den anderen Core Web Vitals zählt das 75. Perzentil aus CrUX-Felddaten.

Beispiel / Praxisbezug

Klassische CLS-Verursacher: Bilder ohne width/height (oder aspect-ratio), nachgeladene Webfonts ohne font-display: optional, Ads/Iframes mit dynamischer Höhe, oben eingeblendete Cookie-Banner. Hebel: Größen reservieren, font-display setzen, Container-Höhen für Ads vorab definieren.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

CLS misst nur unerwartete Verschiebungen. Layout-Wechsel innerhalb von 500 ms nach einer Nutzerinteraktion (Klick auf “mehr anzeigen”, Filter aktivieren) zählen nicht — diese sind erwartet.

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