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Begriff

Conventional Commits

Conventional Commits ist eine Konvention für Commit-Messages mit festem Format — Typ, optionalem Scope und Beschreibung — als Basis für automatisierte Changelogs und Semantic Versioning.

Conventional Commits — ausführlicher erklärt

Die Spezifikation ist denkbar einfach: Jede Commit-Message beginnt mit einem Typ (feat, fix, docs, style, refactor, test, chore), optional gefolgt von einem Scope in Klammern, dann ein Doppelpunkt und die kurze Beschreibung — etwa feat(auth): add OAuth login.

Warum das nützlich ist

Aus dem Format lässt sich automatisiert ableiten, welche Versionsnummer ein Release bekommt: feat löst eine Minor-Version aus, fix eine Patch-Version, ein BREAKING CHANGE-Footer eine Major-Version. Tools wie semantic-release, release-please oder changesets bauen daraus Changelog-Einträge und Versionssprünge ohne menschliches Zutun.

Praxisbezug

Wer einmal in einer Codebase gearbeitet hat, in der Commit-Messages aus „fix stuff” oder „update” bestehen, kennt den Wert: Mit Conventional Commits scannt jeder Reviewer in Sekunden, was in einem Pull Request passiert ist.

Tooling

  • commitlint lehnt nicht-konforme Commits per Git-Hook ab.
  • commitizen führt durch ein interaktives Prompt zur Erstellung der Message.
  • husky triggert die obigen Tools bei jedem Commit.

Abgrenzung

Conventional Commits ist eine reine Konvention, keine technische Abhängigkeit. Wer keine automatischen Releases macht, hat trotzdem den Lesbarkeits-Vorteil — den vollen Nutzen entfaltet die Konvention aber erst zusammen mit Semantic Versioning.

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