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Begriff

Git Worktree

Git Worktree erlaubt, mehrere Branches eines Repos gleichzeitig in verschiedenen Verzeichnissen ausgecheckt zu haben — ohne Stash, ohne ständiges Branch-Wechseln.

Git Worktree — ausführlicher erklärt

Standardmäßig hat ein Git-Repository nur einen aktiven Working Tree — das Verzeichnis, in dem die Dateien des aktuellen Branches liegen. Wer einen anderen Branch sehen will, muss git checkout machen — was alle ungespeicherten Änderungen riskiert oder einen Stash erzwingt.

Was Worktrees lösen

Mit git worktree add ../foo-feature feature-branch legt Git ein zweites Arbeitsverzeichnis an, das auf demselben Repository basiert. Beide Verzeichnisse teilen sich die Objekt-Datenbank unter .git/, haben aber unabhängige Working Trees — verschiedene Branches, getrennte Builds, parallele Test-Läufe.

Typische Anwendungen

  • Hotfix während Feature-Arbeit: Hauptverzeichnis auf Feature-Branch, zweiter Worktree auf main für den Bugfix.
  • Code-Review: Reviewer-Branch in zweitem Worktree auschecken, ohne den eigenen Stand zu verlieren.
  • Parallele KI-Sessions: Jede KI-Instanz arbeitet in ihrem eigenen Worktree — kein Lock-Konflikt, kein gemeinsamer Build-Cache.

Bedingung

Ein Branch lässt sich nicht in zwei Worktrees gleichzeitig auschecken. Wer das versucht, bekommt eine Fehlermeldung — das schützt vor Doppel-Arbeit am gleichen Branch.

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