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Begriff

Hreflang

Hreflang ist ein HTML- bzw. Header-Attribut, das Suchmaschinen mitteilt, welche Sprach- und Regionsversionen einer Seite existieren — entscheidend für mehrsprachige Sites.

Hreflang — ausführlicher erklärt

Wenn eine Site Inhalte in mehreren Sprachen oder für verschiedene Länder anbietet, soll Google in der englischen Schweiz die de-CH-Version, in den USA die en-US-Version ausspielen. Genau dafür ist Hreflang da. Die Annotationen werden meist im <head> als <link rel="alternate" hreflang="…">-Tags gesetzt, wahlweise auch im HTTP-Header oder in einer XML-Sitemap.

Drei Stolperfallen sind häufig: Erstens müssen die Verweise bidirektional sein — wenn DE auf EN zeigt, muss EN auch auf DE zeigen. Zweitens sollte ein x-default-Eintrag für Fälle existieren, in denen keine spezifische Version passt. Drittens sind die Codes nach BCP 47 zu wählen — de, en-US, pt-BR. Kein de-DE für „Deutsch generisch”.

Beispiel / Praxisbezug

Im Head einer DE-Seite:

<link rel="alternate" hreflang="de" href="https://example.com/de/">
<link rel="alternate" hreflang="en" href="https://example.com/en/">
<link rel="alternate" hreflang="x-default" href="https://example.com/en/">

Validierung über die Google Search Console unter „Internationale Ausrichtung” oder Tools wie hreflang.org.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

hreflang regelt welche Version pro Sprache/Region ausgeliefert wird. Der Canonical Tag regelt, welche von mehreren gleichsprachigen Duplikat-URLs die offizielle ist. Beide ergänzen sich, dürfen aber nicht miteinander vermischt werden.

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