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Begriff

Input-Token

Tokens, die du beim API-Aufruf an ein KI-Modell sendest — dein Prompt, der Kontext, mitgegebene Dokumente. Werden separat von Output-Tokens und meist deutlich günstiger berechnet.

Input-Token — ausführlicher erklärt

Input-Tokens sind alles, was du dem Modell beim Aufruf mitgibst: System-Prompt, Nutzerfrage, mitgegebener Kontext (Dokumente, Code, Konversationshistorie), Tool-Definitionen. Bevor das Modell antworten kann, muss es diese Tokens lesen und in seine internen Repräsentationen umwandeln. Genau dieser Schritt wird als Input-Tokens berechnet — typischerweise zwischen 0,15 $ und 3 $ pro Million Tokens, je nach Modell und Anbieter.

Beispiel / Praxisbezug

Eine typische Coding-Anfrage mit 30.000 Tokens Repository-Kontext und einer kurzen Nutzerfrage besteht zu fast 100 % aus Input-Tokens. Bei Claude Sonnet (3 $/MTok Input) kostet diese eine Anfrage bereits 0,09 $ Input — multipliziert mit hunderten Anfragen pro Tag wird das zur dominierenden Kostenposition. Wer Input-Tokens senkt (kleinere Kontexte, gezieltes Chunking, Prompt Caching), spart unmittelbar.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Output-Tokens sind das, was das Modell zurückschickt — und sind in der Regel drei- bis fünfmal teurer als Input-Tokens. Cached-Input-Tokens werden bei wiederholtem Senden desselben Prompt-Anfangs nochmals deutlich günstiger berechnet (oft nur 10 % des regulären Input-Preises). Die Summe aus Input- und Output-Tokens muss das Kontextfenster des Modells einhalten.

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