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Begriff

International SEO / hreflang-Strategien

International SEO regelt, welche Sprach- und Länder-Version einer Site in welchem Markt rankt. hreflang ist das zentrale Signal — bidirektional, mit x-default-Fallback und konsistenten Canonicals pro Locale.

International SEO / hreflang-Strategien — ausführlicher erklärt

International SEO entscheidet über die URL-Struktur (ccTLD, Subdomain, Sub-Verzeichnis), Hosting-Standorte und vor allem über die korrekte hreflang-Auszeichnung. Sub-Verzeichnisse (/de/, /en/) auf einer einzigen Domain sind heute meist die pragmatische Wahl: ein Domain-Authority-Pool, einfache hreflang-Pflege, klare Canonical-Logik pro Locale.

hreflang-Tags müssen bidirektional sein: Wenn /de/produkt auf /en/product zeigt, muss /en/product zurück auf /de/produkt zeigen. Fehlt ein Rückverweis, ignoriert Google die Auszeichnung. x-default markiert die Fallback-Version für unzugeordnete Sprachen — wichtig bei globalen Sites mit Sprachauswahl-Seite.

Beispiel / Praxisbezug

Eine SaaS mit DE/EN/FR liefert für jede Locale eine eigene URL und alle drei hreflang-Tags pro Seite (de, en, fr) plus x-default auf die EN-Version. Canonical zeigt jeweils auf die eigene Locale, nicht cross-locale — sonst aggregiert Google die Versionen und rankt die falsche Sprache.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Geo-Targeting in der Search Console ist ein zusätzliches Land-Signal für generische Domains (.com). Sprach-Detection per IP (clientseitiges Redirect) ist gefährlich für Crawler — besser: Sprachauswahl-Banner ohne Redirect.

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