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Begriff

Link Velocity

Link Velocity beschreibt die Wachstumsrate eingehender Backlinks über die Zeit. Plötzliche Spikes ohne erkennbaren Anlass können als unnatürlich eingestuft werden — natürliche Velocity wirkt organisch und stetig.

Link Velocity ist keine offiziell von Google genannte Metrik, aber ein nützliches Konzept: Sie beschreibt, wie schnell und in welchem Muster eine Site neue Backlinks gewinnt. Eine etablierte News-Site sammelt täglich neue Links, ein Blog vielleicht ein paar pro Monat — beides ist organisch, weil das Tempo zur Inhaltsdichte und Sichtbarkeit passt.

Auffällig wird es, wenn eine kleine Site plötzlich tausende Links binnen weniger Tage bekommt — ohne viralen Auslöser. Solche Muster sehen Spam-Algorithmen als unnatürlich und bewerten die Links typischerweise ab. Umgekehrt ist eine plötzliche Velocity-Spitze nach einer veröffentlichten Studie oder einem Medien-Pickup völlig normal.

Beispiel / Praxisbezug

Eine Marke launcht eine datengetriebene Branchen-Studie. Innerhalb von zwei Wochen verlinken 200 Fachpublikationen — Velocity-Spike ist klar erklärbar (Earned-Media-Welle), Google sieht das im Kontext und verarbeitet die Links normal. Anders bei einer Domain, die ohne News-Anlass von 10 auf 500 Domains wächst: Kandidat für algorithmisches Abwerten.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Link Acquisition Rate ist ein synonymer Reporting-Begriff aus SEO-Tools. Linkbuilding beschreibt die aktive Maßnahme — Velocity ist das beobachtbare Resultat über die Zeit.

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