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Begriff

Toxic Backlinks / Disavow

Toxic Backlinks sind unnatürliche, spammy oder gekaufte eingehende Links, die ein manuelles Penalty oder algorithmisches Abwerten provozieren können. Mit dem Disavow-Tool teilst du Google mit, diese Links zu ignorieren.

Als toxic gelten Links aus Linkfarmen, automatisch generierten Verzeichnissen, gehackten Seiten oder offensichtlich gekauften PBNs. Googles Spam-Algorithmen (insbesondere SpamBrain) erkennen die meisten unnatürlichen Linkmuster heute selbstständig und neutralisieren sie — ein aktives Eingreifen ist seltener nötig als früher.

Das Disavow-Tool in der Google Search Console erlaubt es, eine Liste von Domains oder URLs hochzuladen, die beim Bewerten der Site ignoriert werden sollen. Sinnvoll bei manueller Maßnahme wegen unnatürlicher Links oder bei aktivem Negative-SEO-Angriff. Ohne erkennbares Problem: Finger weg — falsch eingesetzt, schadet es mehr, als es nützt.

Beispiel / Praxisbezug

Eine Site bekommt nach einem Blog-Hack hunderte Links aus japanischen Pillen-Spam-Domains. Schritt 1: betroffene Domains exportieren (Search Console oder Ahrefs/Semrush). Schritt 2: Domain-Liste im Disavow-Format (domain:beispiel-spam.com) hochladen. Schritt 3: Reconsideration Request bei manueller Maßnahme.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Nofollow wird vom verlinkenden Webmaster gesetzt — Disavow vom empfangenden. Link Removal ist die Bitte an den Linkgeber, den Link zu löschen — meist ineffektiv, weshalb Disavow als Backup existiert.

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