Google Ads für Kanzleien — sichtbar im Mandatsmoment, ohne BRAO zu reißen
Rechtsgebiets-getrennte Kampagnen, Click-to-Call für Notfall-Intents, harte Lead-Filter vor dem Formular — und Anzeigentexte, die abmahnsicher sind.
Eure Realität bei Google Ads
Was Suchwerbung für Anwält:innen wirklich schwer macht — und warum 0815-Setups das Budget verbrennen.
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Berufsrecht: BRAO, BORA, FAO
§ 43b BRAO erlaubt sachliche Werbung — aber nicht vergleichend, nicht reißerisch, keine Erfolgsquoten, keine Mandantennamen ohne Einwilligung. Standard-Agentur-Copy wie „Top-Anwalt – 98 % Erfolg“ ist eine Abmahnung wartend. Fachanwaltschaften haben zusätzlich eigene Werberegeln.
- Keine Erfolgsquoten oder Gewinn-Statistiken
- Keine reißerischen Claims wie „Wir holen alles raus“
- Mandantennamen nur mit schriftlicher Einwilligung
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Rechtsgebiete sind eigene Märkte
Familienrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Erbrecht — jedes Gebiet hat eigene CPCs (8–25 €), eigene Suchmuster, eigene Streumandate. Eine Kampagne für „Anwalt + Stadt“ liefert 90 % Streuanfragen. Es braucht getrennte Kampagnen, getrennte Anzeigen, getrennte Landingpages.
- Eine Kampagne pro Rechtsgebiet, nicht pro Kanzlei
- Negativ-Keywords schließen andere Gebiete aus
- Notfall- und Beratungs-Intent komplett trennen
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Mandantengeheimnis ab erstem Klick
§ 203 StGB greift ab dem Moment, in dem ein Anliegen geschildert wird — auch im Formular. Standard-Tools wie GTM mit GA4 oder SaaS-Callcenter-Provider mit US-Servern sind ein Risiko. Tracking muss messbar bleiben, ohne dass Mandantendaten die EU verlassen.
- Server-side Tracking statt Browser-GTM
- Call-Tracking nur mit EU-Server-Provider
- Offline-Conversion-Import statt CRM-Sync mit US-Cloud
Unsere SEA-Leistungen für Kanzleien
Drei Hebel, die im anwaltlichen Marketing funktionieren — Rechtsgebiets-Trennung, Lead-Qualität und Berufsrechts-Compliance integriert.
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Suchkampagnen pro Rechtsgebiet
Keyword-Recherche auf Rechtsgebiets-Ebene, getrennte Kampagnen pro Gebiet, Match-Type-Strategie (Phrase + Exact), wechselseitige Negativ-Keywords zwischen Gebieten, Gerichtsbezirk-Targeting via Standort-Radius statt Luftlinie, Click-to-Call für Notfall-Intents.
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Conversion-Tracking & Lead-Filter
Server-side Tagging, EU-Call-Tracking ohne Gesprächs-Aufzeichnung, Offline-Conversion-Import für Mandats-Stage. Zweistufiger Qualifizierungs-Filter vor dem Formular (Rechtsgebiet, Streitwert, RSV) — Streumandate gehen gar nicht erst ins CRM.
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Anzeigentext-Compliance & A/B-Tests
Jede Headline und jeder Description-Text BRAO- und BORA-konform formuliert, bei Fachanwaltschaften zusätzliche FAO-Regeln berücksichtigt, jedes Asset mit Compliance-Begründung dokumentiert, vor Schaltung durch Berufsträger:in freigegeben. A/B-Tests auf Quality Score und CTR statt auf reißerische Claims.
So arbeiten wir mit Kanzleien
Rechtsgebiets-Audit zuerst — dann Anzeigen, die ranken statt abmahnbar zu sein.
Parallel übersetzen wir BRAO und BORA in konkrete Anzeigentexte: keine Erfolgsquoten, keine reißerischen Claims, keine vergleichende Werbung. Jede Headline, jede Description, jedes Sitelink-Asset wird mit Compliance-Begründung dokumentiert. Ein:e Berufsträger:in gibt jedes Set vor Schaltung frei. Bei Fachanwaltschaften prüfen wir zusätzlich die FAO und passen die Formulierungen entsprechend an.
Typischer Projektverlauf bei Google Ads für Kanzleien
Erste Anrufe in Woche 1–2, stabile Lead-Qualität ab Monat 2–3, planbare Mandats-Conversion ab Quartal 2.
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Phase 1 — Rechtsgebiets-Audit & Strategie
Woche 1–2
Keyword- und Wettbewerbs-Recherche pro Rechtsgebiet, Notfall- vs. Beratungs-Intent gemappt, Negativ-Keyword-Listen pro Gebiet, BRAO- und BORA-Briefing, Tracking-Konzept mit EU-Call-Tracking.
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Phase 2 — Setup & Compliance-Review
Woche 2–4
Konto-Struktur (eine Kampagne pro Rechtsgebiet, getrennte Anzeigengruppen für Notfall und Beratung), Anzeigentexte mit BRAO-Begründung, server-side Tracking, Click-to-Call-Setup, Landingpage-Anbindung mit Lead-Filter.
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Phase 3 — Launch & Lernphase
Monat 1–2
Live-Schaltung mit konservativem Budget, tägliches Suchbegriffs- und Anruf-Monitoring, Negativ-Keywords härten, Smart Bidding sammelt Daten, erste Lead-Qualitäts-Reviews mit Streitwerts-Verteilung.
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Phase 4 — Optimierung & Skalierung
ab Monat 3
Budget-Allokation nach echtem Mandats-CPA pro Rechtsgebiet, neue Anzeigen-Varianten pro Quartal, gegebenenfalls Erweiterung auf benachbarte Gebiete, monatliches Reporting mit Lead-Stage- und Streitwerts-KPIs.
Häufige Fragen aus Kanzleien
- Bei Notlagen-Keywords („Strafverteidiger Festnahme“, „Anwalt sofort anrufen“) sind die CPCs hoch, aber der Mandatswert auch — eine Strafverteidigung startet bei 2.500 €, ein Familienrechts-Mandat oft jenseits 5.000 €. Ein CPA von 300–600 € pro qualifizierter Anfrage rechnet sich, wenn die Lead-Qualifizierung steht. Bei Streuanfragen (Privatleute mit Mini-Mandaten) ist das gleiche Setup ein Budget-Grab — deshalb arbeiten wir mit harten Vorqualifikations-Filtern direkt auf der Landingpage.
- Ja — § 43b BRAO erlaubt sachliche, berufsbezogene Werbung ausdrücklich. Verboten sind Erfolgsquoten („98 % Freisprüche“), Mandantennamen ohne Einwilligung, vergleichende Werbung und reißerische Claims. Anzeigentexte werden bei uns nach BORA-Maßstab formuliert, jedes Asset mit Begründung dokumentiert und vor Schaltung durch eine:n Berufsträger:in freigegeben. Bei Spezialgebieten mit zusätzlichen Regeln (Insolvenz, Verkehrsrecht) checken wir die jeweiligen Fachanwaltsordnungen mit.
- Server-side Tracking statt Browser-GTM: Klick-IDs (GCLID) gehen über euren Server, das Kontaktformular schickt einen anonymen Event an Google Ads. Bei Click-to-Call läuft die Telefonnummer über einen DSGVO-konformen Call-Tracking-Provider (Server in der EU), Anruf-Conversions ohne Gesprächs-Aufzeichnung. Für tiefere Lead-Stages (Mandatsannahme) Offline-Conversion-Import per CSV — keine Mandantendaten in US-Cloud, kein Risiko unter § 203 StGB.
- Vor dem Kontaktformular läuft eine zweistufige Qualifizierung: Rechtsgebiet, Streitwert-Range, Rechtsschutz-Versicherung ja/nein, gewünschte Bearbeitungsfrist. Wer unter dem Mindest-Streitwert liegt oder im falschen Rechtsgebiet sucht, bekommt einen Hinweis auf die Anwaltsuche der Kammer statt das Formular zu sehen. Im Werbekonto wirken parallel Negativ-Keywords („kostenlos“, „Beratungsschein“, „Prozesskostenhilfe“) und Audience-Exclusions auf Streumustern.
- Komplett unterschiedliche Funnels. Notfall-Suchanfragen („Strafverteidiger Festnahme jetzt“, „Anwalt Mahnbescheid Frist“) laufen auf Click-to-Call-Kampagnen mit Telefonnummer direkt in der Anzeige, ohne Umweg über die Landingpage — Conversion ist der Anruf. Beratungs-Intents („Anwalt Arbeitsrecht Kündigung“, „Familienrecht Scheidungsfolgenvereinbarung“) laufen auf Landingpage-Kampagnen mit Formular und Erstgespräch-Buchung. Getrennte Budgets, getrennte Bid-Strategien, getrennte Reports.
- Strikte Negativ-Keyword-Trennung pro Kampagne. Familienrechts-Kampagne schließt „Strafrecht“, „Insolvenz“, „Verkehrsrecht“ aktiv aus — und umgekehrt. Bei mehreren Rechtsgebieten in der Kanzlei läuft pro Gebiet eine eigene Kampagne mit eigener Landingpage, eigenem Anzeigentext und eigenem Conversion-Tracking. So wandern keine Familienrechts-Anfragen auf die Strafverteidiger-Anzeige und kein Budget in die falsche Richtung.
Lohnen sich Google Ads bei CPCs von 15–25 Euro pro Klick?
Sind Google Ads als Anwält:in nach BRAO und BORA erlaubt?
Wie messt ihr Conversions, wenn Mandantengeheimnis ab erstem Kontakt gilt?
Wie filtert ihr Streuanfragen von Privatleuten mit Mini-Mandaten?
Wie trennt ihr Notfall-Anrufe von normalen Beratungsanfragen?
Was passiert mit Rechtsgebieten, in denen ihr nicht beratet?
Bereit, planbar Mandate über Google Ads zu gewinnen?
30 Minuten Erstgespräch — wir prüfen Rechtsgebiete, Wettbewerbs-CPCs, Notfall- vs. Beratungs-Intent und Tracking-Setup eurer Kanzlei.