Google Ads für Therapeut:innen — Selbstzahler-Klient:innen gewinnen, HWG-konform
Werbung im Gesundheitsbereich ist eng begrenzt. Wir bauen Kampagnen, die Selbstzahler-Termine bringen — ohne Heilversprechen, ohne Angst-Marketing, mit anonymem Tracking.
Eure Realität bei Google Ads
Was Werbung im therapeutischen Bereich besonders macht — und warum Standard-SEA-Setups hier ethisch und rechtlich kippen.
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Heilmittelwerbegesetz in jeder Anzeige
Das HWG verbietet Heilversprechen, Erfolgsraten und vergleichende Wirksamkeitsaussagen. Bei Heilpraktiker:innen mit nicht-anerkannten Verfahren wird der Spielraum noch enger — „heilt Migräne“ ist abmahnbar. Standard-Agentur-Headlines wie „Endlich angstfrei leben“ kippen rechtlich und ethisch.
- Keine Heilversprechen, keine Erfolgsquoten
- Keine Vergleiche („beste Therapie der Stadt“)
- Methode beschreiben, keine Wirkung versprechen
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Selbstzahler ist der SEA-Anker
Wer einen Kassensitz hat, ist meist eh voll — Wartezeiten von 3–9 Monaten. Werbung füllt einen Sitz, der eh läuft. SEA lohnt sich für Selbstzahler-Sitzungen (90–180 €), Paartherapie (120–250 €), IGeL-Leistungen und Coaching-artige Angebote, die nicht unter HWG fallen oder klar abgegrenzt sind.
- Kassensitz-Suchen sind selten werblich profitabel
- Selbstzahler-Leistungen klar separiert kommunizieren
- Coaching ≠ Therapie — Trennung sauber halten
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Tracking ohne Klientendaten
Standard-GTM mit GA4 schickt Form-Daten in US-Cloud — bei sensiblen Anfragen wie Psychotherapie unethisch und juristisch heikel. Conversion-Tracking muss trotzdem funktionieren, sonst optimiert Smart Bidding ins Leere.
- Server-side Tracking, anonymisierte Events
- Keine Klient:innen-Daten in Marketing-Tools
- Kein Remarketing auf Therapie-Besucher:innen
Unsere SEA-Leistungen für Therapeut:innen
Drei Hebel, die im therapeutischen Bereich tatsächlich funktionieren — HWG, Lead-Qualität und Klient:innen-Schutz integriert.
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Such-Kampagnen mit HWG-Compliance
Keyword-Recherche auf Methoden- und Selbstzahler-Ebene, enges Standort-Targeting (15–25 km Radius), Negativ-Keywords gegen Schulungs-Suchende („Studium“, „Ausbildung“, „Kurs“, „kostenlos“). Jede Anzeige HWG-konform formuliert, Compliance pro Asset dokumentiert.
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Anonymes Conversion-Tracking
Server-side Tagging, keine Klient:innen-Daten in Google Ads oder GA4. Conversion-Events für Terminanfrage und Rückruf-Bestellung, optional Doctolib/jameda-Integration. Anonymisierte IP, kein Remarketing auf sensible Themen.
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Anzeigentexte mit ethischer Linie
Kein Angst-Marketing, kein Heilversprechen, keine Druck-Sprache. Anzeigentexte beschreiben Methode, Tätigkeitsbereich, Verfügbarkeit — sachlich, klient:innen-respektvoll. Jeder Text vor Schaltung durch die Praxis freigegeben.
So arbeiten wir mit therapeutischen Praxen
HWG-Audit zuerst — dann Kampagnen, die Klient:innen bringen statt Vertrauen zu zerstören.
Parallel übersetzen wir das HWG in Anzeigentexte: Jede Headline und jeder Description-Text wird HWG-konform formuliert, mit rechtlicher Begründung pro Asset dokumentiert. Ethische Linie ist dabei strenger als die juristische — wir verzichten auch dort auf Angst-Verstärkung, wo sie rechtlich noch durchgehen würde. Anzeigen werden vor Schaltung durch die Praxis freigegeben. Tracking läuft server-side mit anonymisierten Events, keine Klient:innen-Daten in Marketing-Tools.
Typischer Projektverlauf bei Google Ads für Therapeut:innen
Erste Klicks in Woche 1, stabile Terminanfragen ab Woche 6–8, planbare Selbstzahler-Quote ab Monat 3.
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Phase 1 — Angebots- & HWG-Audit
Woche 1–2
Selbstzahler-Leistungen kartieren, Methoden und Schwerpunkte klären, HWG-Grenzen pro Leistung dokumentieren, Keyword-Recherche, Negativ-Keyword-Liste, Konzept für anonymes Tracking.
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Phase 2 — Setup & Compliance-Review
Woche 2–4
Konto-Struktur (Kampagne pro Selbstzahler-Leistung), HWG-konforme Anzeigentexte mit rechtlicher Begründung, server-side Conversion-Tracking, Landingpage-Anbindung, optional Doctolib/jameda-Integration.
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Phase 3 — Launch & Lernphase
Monat 1–2
Live mit konservativem Budget, tägliches Suchbegriffs-Monitoring (Schulungs-Suchende rausfiltern), Anzeigentexte iterieren, Bid-Adjustments. Erste Terminanfragen typisch in Woche 1–2.
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Phase 4 — Optimierung & ethische Pflege
ab Monat 3
Monatliches Reporting auf Selbstzahler-Conversion, Budget-Allokation nach Lead-Wert, neue Anzeigen-Varianten pro Quartal mit HWG-Review, Pflege der Negativ-Keyword-Liste.
Häufige Fragen aus therapeutischen Praxen
- Das Heilmittelwerbegesetz erlaubt sachliche Information über deine Leistungen, Methoden und deine Praxis. Verboten sind Heilversprechen („heilt Migräne“, „garantierte Schmerzfreiheit“), Erfolgsraten („85 % der Patient:innen“), vergleichende Wirksamkeitsaussagen und vorher/nachher-Darstellungen ohne sachlichen Bezug. Konkret heißt das in Anzeigen: Methodenname statt Wirkungs-Versprechen, neutrale Beschreibung statt emotionaler Druck. Wir formulieren jede Anzeige HWG-konform und dokumentieren die rechtliche Begründung pro Asset.
- Für reine Kassenpraxis selten — Patient:innen mit Kassensitz-Wartezeit von 3–9 Monaten finden ihre:n Therapeut:in über die Terminservicestelle oder Eigeninitiative. Werbung füllt einen Sitz, der eh voll wäre. SEA lohnt sich für Selbstzahler-Leistungen: Paartherapie, Coaching-artige Angebote, Selbstzahler-Sitzungen über die GOÄ/GOP, IGeL-Leistungen, Sportphysio, manuelle Therapie, KGG. Dort ist die Konkurrenz höher und Sichtbarkeit der Engpass — nicht Kapazität.
- Server-side Tracking statt Browser-GTM: Formular-Submits gehen über euren eigenen Server, an Google Ads geht nur ein anonymer Conversion-Event mit Klick-ID (GCLID) — keine Namen, keine Diagnosen, keine Telefonnummern. Klient:innen-Daten bleiben in eurer Praxis-Software. Bei Doctolib oder jameda-Buchungen messen wir die Klick-zur-Buchung-Conversion über die Plattform-Schnittstelle. Conversion-Events werden mit anonymisierter IP und ohne Remarketing-Listen verarbeitet.
- Wenn ihr nur Kassensitze habt: ja, dann ist Werbung in den meisten Fällen sinnlos und sogar irreführend, weil Suchende mit „Termin innerhalb von 2 Wochen“ erwarten. Wir empfehlen in dem Fall: keine SEA-Kampagne, sondern saubere lokale Sichtbarkeit über Google-Business-Profil. Wenn ihr Selbstzahler-Termine oder freie Stunden anbietet, machen wir die Verfügbarkeit in der Anzeige transparent („Selbstzahler-Termine kurzfristig verfügbar“, nicht „heute Termin garantiert“). Falsche Erwartungen sind ethisch tabu und kosten Vertrauen, das eine Praxis nicht wiederbekommt.
- Erlaubt: Methodenname (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, Manuelle Therapie, KGG), Tätigkeitsbereich (Paartherapie, Angststörungen, Rückenbeschwerden), Standort, Selbstzahler-Hinweis, Terminvereinbarung. Nicht erlaubt: Wirkversprechen („wir lösen deine Angst“), Vergleiche („beste Therapie in Köln“), Erfolgsquoten, Behandlung nicht-anerkannter Indikationen mit Wirkversprechen (heilpraktiker-spezifisch besonders streng). Ethisch zusätzlich tabu: Angst-Verstärkung („Burnout? Wir reparieren dich“) — juristisch grenzwertig, brand-schädlich, klient:innen-schädlich.
- Psychotherapie + Stadt liegt typisch bei 2–6 € pro Klick, Paartherapie + Stadt bei 3–8 €, Physiotherapie + Stadt bei 1–4 €. Bei Selbstzahler-Sitzungen mit 90–180 € rechnen sich diese CPCs auch bei einer Conversion-Rate von 3–6 % auf der Landingpage — eine gewonnene Klient:in deckt 20–40 Werbeklicks. Wichtig: Eng targeten (15–25 km Radius), Negativ-Keywords gegen „Studium“, „Ausbildung“, „Kurs“, „kostenlos“, „selber“ aufbauen, sonst kommen Schulungs-Suchende statt Klient:innen.
Was darf ich nach HWG überhaupt bewerben?
Lohnt sich SEA, wenn ich als Kassentherapeut:in eh ausgebucht bin?
Wie tracken wir Conversions, ohne dass Klientendaten in die Cloud wandern?
Was ist mit der Wartezeit für Kassenpatienten — verzerrt das nicht die Erwartung?
Was darf in der Anzeige stehen — und was darf nicht?
Wie hoch sind die CPCs bei Therapie-Suchen?
Bereit, Selbstzahler-Klient:innen planbar über Google zu gewinnen?
30 Minuten Erstgespräch — wir prüfen Angebot, HWG-Grenzen, Wettbewerbs-CPCs und Tracking-Setup eurer Praxis.