SEA für Zahnärzt:innen — Selbstzahler-Patient:innen über Google
Implantat-, Bleaching- und Invisalign-Anfragen aus dem Umfeld eurer Praxis. HWG-konform formuliert, mit Tracking, das nie Patientendaten an Google schickt.
Eure Realität bei Google Ads
Was Suchwerbung in der Zahnmedizin wirklich schwer macht — und warum Standard-Kampagnen abmahnbar oder unwirtschaftlich enden.
-
HWG, Berufsordnung, UWG
Anders als bei klassischen Konsumgütern darfst du nicht alles bewerben, was wirkt. Vorher-Nachher-Bilder ohne Disclaimer, 'beste Praxis'-Claims oder reißerische Preise sind abmahnfähig. Standard-Ads-Agenturen kennen die Regeln meist nicht.
- Keine Vorher-Nachher-Bilder ohne Disclaimer
- Keine Heilversprechen oder Erfolgsgarantien
- Keine vergleichende oder reißerische Werbung
-
Selbstzahler-Fokus statt PZR-Strom
Die teuersten Selbstzahler-Leistungen — Implantat, Invisalign, Veneer, Bleaching — sind nicht die häufigsten Anfragen. Wer einfach 'Zahnarzt + Stadt' bewirbt, bekommt PZR-Anrufer, die nichts decken. Suchwerbung muss präzise auf Selbstzahler-Intent zielen.
- Eigene Kampagnen pro Behandlungstyp
- Selbstzahler-Keywords statt Generika
- Patient-LTV statt reine Klick-Kosten
-
Schweigepflicht und DSGVO im Tracking
Patientendaten dürfen weder in GA4 noch in Google Ads landen — das wäre Schweigepflichtsverstoß plus DSGVO-Risiko. Klassische Conversion-Pixel auf Formularen mit Patientennamen sind ein Problem, das viele Praxen unbemerkt fahren.
- Server-seitiges Conversion-Tracking
- Trennung von Marketing- und Patientendaten
- Doctolib- oder jameda-Conversions ohne PII
Unsere SEA-Leistungen für Zahnarztpraxen
Drei Hebel, die in der Zahnmedizin tatsächlich Selbstzahler:innen bringen — HWG-sicher, mit kanzleitauglichem Tracking.
-
Leistungs-spezifische Kampagnen
Getrennte Kampagnen für Implantat, Invisalign, Bleaching, Veneer und PZR — jeweils mit eigenen Anzeigen, eigenen Landingpages und eigenem Ziel-CPA. So wandert dein Budget dorthin, wo ein Patient 3.000–15.000 € Behandlungsumsatz bringt, nicht dorthin, wo er 90 € lässt.
-
HWG-konformer Anzeigentext & Landingpages
Wir schreiben jede Anzeige und Landingpage HWG-sicher: sachliche Sprache, klare Disclaimer, keine Erfolgsversprechen, Vorher-Nachher-Bilder hinter Patienten-Login statt in der Anzeige. Jede Aussage mit Quelle oder Praxis-spezifischer Erfahrung belegt.
-
Server-side Tracking & Terminbuchung
Conversion-Setup ohne Patientendaten an Google: Doctolib- oder jameda-Termine als Conversion, Anruf-Tracking mit Forwarding Numbers, server-side Conversion-Import. Smart Bidding optimiert auf qualifizierte Termine, nicht auf Klicks.
So arbeiten wir mit Zahnarztpraxen
Selbstzahler-Mix gezielt aufbauen — HWG und Schweigepflicht respektieren.
Parallel läuft ein HWG-Check eurer aktuellen Website und Anzeigen — jede Formulierung, die kippelt, wird ersetzt. Vorher-Nachher-Bilder wandern in den Patienten-Bereich, jede Aussage wird quellenbelegt, jeder Disclaimer wird sauber gesetzt. Conversion-Tracking richten wir server-seitig ein, sodass Doctolib- oder jameda-Termine als Conversion zählen, ohne dass ein einziger Patientenname Richtung Google fließt.
Typischer Projektverlauf in einer Zahnarztpraxis
3 Monate Setup, ab Monat 2 erste Selbstzahler-Anfragen — danach laufende Skalierung pro Leistung.
-
Phase 1 — Leistungs- und HWG-Audit
Monat 1
Workshop zu Selbstzahler-Leistungen, Margen- und Kapazitäts-Analyse pro Behandler, Keyword-Recherche pro Leistung (Implantat, Invisalign, Bleaching, Veneer), HWG-Audit der bestehenden Website und Materialien.
-
Phase 2 — Setup und Tracking
Monat 1–2
Google-Ads-Konto, server-seitiges Conversion-Tracking, Anruf-Tracking via Forwarding Numbers, Anbindung Doctolib oder jameda als Conversion-Event, HWG-konforme Landingpages pro Leistung, Negativ-Keyword-Liste.
-
Phase 3 — Launch und Qualifizierung
Monat 2–3
Soft-Launch mit Tages-Budget-Cap, tägliche Anzeigentext- und Bid-Optimierung, Anruf- und Termin-Qualität tracken, Negativ-Keywords (Schmerz, Notfall, Beruf) erweitern, Conversion-Quote stabilisieren.
-
Phase 4 — Skalieren und Mix steuern
laufend
Smart Bidding mit Target-CPA pro Leistung, Anpassung des Budgetmix zwischen Implantat, Invisalign und Bleaching, Asset-Rotation HWG-konform, monatliches Reporting mit Behandlungsumsatz pro Lead statt nur Klick-Kosten.
Häufige Fragen aus Zahnarztpraxen
- Sachliche Information zu Leistungen ist erlaubt, etwa 'Implantologie mit über 15 Jahren Erfahrung' oder 'digitale Aligner-Behandlung'. Verboten sind Vorher-Nachher-Bilder ohne klaren Disclaimer, Erfolgsversprechen, vergleichende Werbung ('beste Praxis'), reißerische Preisangaben und das Anpreisen von Heilmitteln. Wir schreiben jede Anzeige und Landingpage so, dass sie HWG, Berufsordnung und UWG standhält — Vorher-Nachher-Bilder gehören in den geschützten Patientenbereich, nicht in die Anzeige.
- In einer mittleren deutschen Stadt sind 8–20 qualifizierte Implantat-Anfragen pro Monat bei einem Budget von 2.500–5.000 € realistisch. Conversion-Quote auf der Landingpage liegt bei 4–9%, Klick-zu-Termin-Quote bei 30–55%. Die Spannweite hängt stark von Standort, Konkurrenzdichte, Bewertungs-Profil und Beratungs-Prozess in der Praxis ab.
- Für klassische Leistungen (PZR, Kontrolle) liegen wir bei 30–60 € pro neuem Patient. Für Implantat-Anfragen realistisch 60–150 € CPA, für Invisalign 50–120 €. Klingt viel — aber ein Implantat-Mandant generiert 3.000–15.000 € Behandlungsumsatz, ein Invisalign-Mandant 3.000–7.500 €. Lead-CPA bis 200 € rechnet sich bei Selbstzahler-Leistungen problemlos.
- Patientendaten dürfen weder in GA4 noch in Google Ads landen — das wäre ein DSGVO- und Schweigepflichtsverstoß. Wir setzen auf server-seitiges Tracking: Auf der Landingpage wird nur ein anonymes Conversion-Signal ('Termin-Klick', 'Anruf 60s+') erzeugt, der eigentliche Patientenkontakt läuft separat über euer Praxis-System (Doctolib, jameda, Praxis-Software). Google sieht nur, dass eine Conversion stattfand — nie wer.
- Für Zahnarztpraxen empfehlen wir klassische Suchkampagnen. Performance Max mischt automatisch Bilder, Headlines und Beschreibungen aus dem Asset-Pool — und kombiniert dabei unter Umständen Aussagen oder Bilder, die HWG-rechtlich problematisch sind. Bei klassischer Suche siehst du jede Kombination vorher und kannst rechtssicher freigeben.
- Voll ist nicht gleich profitabel. Eine volle Praxis mit hohem GKV-Anteil verdient pro Behandlungsstunde deutlich weniger als eine Praxis mit gezielt aufgebauten Selbstzahler-Patienten. Google Ads ist hier kein Volumen-Hebel, sondern ein Selektions-Hebel: gezielt mehr Implantat-, Invisalign- und Veneer-Anfragen, weniger PZR-Volumenstrom. Mix verschieben statt Praxis voller machen.
Was darf ich nach HWG überhaupt bewerben?
Wie viele Implantat-Anfragen sind realistisch?
Was kostet ein neuer Patient — und was ein Implantat-Patient?
Wie tracken wir, ohne Patientendaten in Google zu schicken?
Soll ich Performance Max oder klassische Suchkampagnen nutzen?
Wir haben unsere Praxis schon voll — warum dann Google Ads?
Bereit für Selbstzahler-Patient:innen — HWG-sicher, mit sauberem Tracking?
30 Minuten Erstgespräch — wir prüfen Leistungs-Mix, HWG-Risiken der aktuellen Website und realistische Lead-Kosten pro Behandlung.