SEO für Anwält:innen & Kanzleien — Mandate über Google, ohne BRAO-Risiko

Fachinhalte, die rechtsgebietsspezifisch ranken, ein lokales Profil, das in der Innenstadt-Suche auftaucht, und Bewertungs-Workflows, die §§ 43b BRAO, 6 BORA und 5a UWG bestehen.

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Eure Realität als Kanzlei

Warum Anwalts-Marketing anders ist als jedes andere Branchen-SEO.

  • BRAO, BORA, UWG — das Minenfeld

    § 43b BRAO, §§ 6–10 BORA, § 5a UWG, dazu die Rechtsprechung des BGH zu Spezialisten- und Erfolgs-Claims. Eine falsche Headline reicht, damit die RAK Post schreibt oder ein Wettbewerbsverband abmahnt.

    • Keine Erfolgs-, Quoten- oder Honorarversprechen
    • Keine Mandantennamen ohne Einwilligung (Mandatsgeheimnis)
    • „Spezialist“ nur belegbar — sonst Fachanwaltstitel
  • Wettbewerb: Anwalt.de, Anwaltauskunft, Branchen-Riesen

    Auf den generischen Keywords („Anwalt Arbeitsrecht Berlin“) sitzen Plattformen und Großkanzleien. Reine Onpage-Optimierung reicht nicht — wir gehen über fachliche Tiefe, lokale Long-Tails und gezielte Verbands- und Fachportal-Verlinkung.

    • Plattformen blockieren die Top-3 generischer Suchen
    • Großkanzleien dominieren Bundes-Keywords
    • Long-Tail + lokale Spezifik ist der einzige Weg
  • Mandatsgeheimnis & DSGVO

    Standard-Tracking (GA4, Meta-Pixel) ist in Kanzleien problematisch — wer welche Rechtsfrage googelt, fällt unter besondere Schutzkategorien. Wir bauen Stacks, die keine sensiblen Userdaten an Dritte geben und Mandanten-Vertrauen nicht beschädigen.

    • Server-seitiges Tracking, keine Third-Party-Pixel
    • Formulare ohne SaaS-Drittanbieter
    • Cookie-Banner DSGVO-konform und nicht manipulativ

Unsere Leistungen für Kanzleien

Drei Hebel, die in der Anwaltschaft tatsächlich wirken — alle BRAO-konform formuliert.

  • Rechtsgebiets-SEO

    Statt „Anwalt Berlin“ greifen wir die suchenden Mandant:innen direkt am Problem ab: „Kündigung Aufhebungsvertrag prüfen“, „Bußgeldbescheid 30 km/h zu schnell“, „Schenkung Pflichtteil umgehen“. Hohe Kaufabsicht, fachliche Tiefe, niedriger Wettbewerb.

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  • Lokales SEO & Google Business

    Google-Business-Profil pro Kanzleistandort, Kategorien nach Rechtsgebieten, Bewertungs-Workflow, lokale Landingpages. „Anwalt + Stadtteil + Rechtsgebiet“ ist für viele Kanzleien der profitabelste Kanal.

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  • Fachcontent & Reputation

    Wir recherchieren aktuelle Urteile, Gesetzesänderungen und FAQ-Themen pro Rechtsgebiet, ihr reviewt fachlich. Plus: PR-Outreach zu Fachportalen (anwalt.de, beck-online, jurion), Verbandsmitgliedschaften sichtbar machen, Autoren-E-A-T aufbauen.

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Kanzlei-Empfang mit BRAO-Kommentar und juristischer Fachliteratur

So arbeiten wir mit Kanzleien

Rechtsgebiete schärfen, BRAO respektieren, Mandanten qualifizieren.

Erstes Gespräch: Welche Rechtsgebiete sind fachlich stark und wirtschaftlich attraktiv? Wo wollt ihr keinesfalls Mandate aus dem Web? (z. B. PKH-Fälle, Strafrecht ohne Wahlmandat). Daraus entsteht eine Themen-Matrix mit klaren Tabu-Zonen.

Dann der BRAO-Audit der aktuellen Website: jede Formulierung wird gegen § 43b BRAO und § 5a UWG geprüft. „Beste Kanzlei“, „90 % gewonnen“, „Spezialist für …“ ohne Beleg fliegen raus. Was bleibt, ist sachliche Information, die fachlich tief geht und gleichzeitig rankt — die einzige Form von Anwalts-Marketing, die langfristig trägt.

Typischer Projektverlauf in einer Kanzlei

9–12 Monate bis zur stabilen Sichtbarkeit — schneller geht es bei stark regulierten Berufen seriös nicht.

  1. Phase 1 — Rechtsgebiets- & BRAO-Audit

    Monat 1

    Workshop zu Rechtsgebieten und Wunschmandant:innen, Keyword-Recherche pro Rechtsgebiet, BRAO/BORA-Check der Website, Google-Business-Bestandsaufnahme.

  2. Phase 2 — Strategie & sauberes Setup

    Monat 1–3

    Themen-Architektur pro Rechtsgebiet, Schema.org LegalService + Person für Berufsträger:innen, DSGVO-konformes Tracking, Google Business pro Standort sauber aufgesetzt.

  3. Phase 3 — Fachcontent & Reputation

    Monat 3–9

    2–4 Fachbeiträge pro Monat (Urteils-Updates, Praxis-Leitfäden, FAQ pro Rechtsgebiet), Bewertungs-Workflow, Outreach zu Fachportalen, lokale Landingpages.

  4. Phase 4 — Qualifizieren & Skalieren

    laufend

    Formular qualifiziert Rechtsgebiet, Mandatswert und Region; monatliches Reporting mit Mandatsmix-KPIs; Themen-Roadmap aus realen Mandantenanfragen ableiten.

Häufige Fragen aus Kanzleien

Was ist nach BRAO/BORA bei Anwalts-Werbung erlaubt — und was nicht?
§ 43b BRAO und §§ 6–10 BORA erlauben sachliche, berufsbezogene Information über Form und Inhalt der Tätigkeit. Verboten sind reklamehafte Selbstdarstellung, Erfolgs- oder Honorarversprechen, irreführende Spezialisierungs-Behauptungen und mandatsbezogene Werbung um konkrete Einzelfälle. Wir schreiben jeden Text mit Blick auf diese Linien und dokumentieren die Argumentation, falls die RAK nachfragt.
Dürfen wir uns „Spezialist:in für …“ nennen, wenn wir keinen Fachanwaltstitel haben?
Nur sehr vorsichtig. Der BGH (Urt. v. 24.07.2014 — I ZR 53/13) lässt „Spezialist“ zu, wenn die Kompetenz dem eines Fachanwalts mindestens entspricht — was bei Streit schwer zu beweisen ist. Sicherer: konkrete Tätigkeitsschwerpunkte beschreiben („Schwerpunkt im Bau- und Architektenrecht seit 2015, über 200 abgeschlossene Mandate“) statt pauschaler Spezialisten-Claims.
Wie holen wir Google-Bewertungen rechtssicher ein?
Aktive Bewertungsbitten an Mandant:innen sind grundsätzlich zulässig, dürfen aber nicht bedingt oder vergütet sein (sonst Verstoß gegen § 5a UWG und BORA). Wir bauen einen Workflow mit Mandats-Abschluss-Mail, die einen neutralen Bewertungslink enthält, ohne Bewertungstext-Vorgabe und ohne Gegenleistung — sauber dokumentiert für die Akte.
Wir vertreten Mandanten bundesweit — lohnt sich lokales SEO trotzdem?
Ja, aus zwei Gründen: Erstens googelt ein hoher Anteil der Rechtssuchenden „Anwalt + Stadt“ auch dann, wenn die Kanzlei bundesweit arbeitet. Zweitens ist „Anwalt + Stadt + Rechtsgebiet“ deutlich weniger umkämpft als reine Bundes-Keywords — und liefert sofort hochwertige Anfragen. Bundesweit positionieren wir parallel über Fachcontent.
Wie schützt ihr Mandantengeheimnis bei Kontaktformularen?
Formulare laufen über eigenen Server (kein US-SaaS), Daten werden nicht von Tracking-Tools mitgelesen, Übertragung TLS-verschlüsselt, Mandanten-spezifische Inhalte werden nicht im Formular abgefragt (nur Kontakt + grobe Rechtsfrage). Die eigentliche Mandatsanbahnung erfolgt verschlüsselt per Mail oder über euer Mandantenportal.
Welche Rechtsgebiete eignen sich besonders für SEO?
Gut funktionieren rechtsgebiete mit klarem Such-Trigger und überschaubarem Wettbewerb: Arbeitsrecht (Kündigung, Aufhebungsvertrag), Verkehrsrecht (Unfall, Bußgeld), Mietrecht, Erbrecht, IT-Recht, Datenschutz. Stark umkämpft (und teuer): Familienrecht, Strafrecht in Großstädten. Wir prüfen vorab, ob die Investition für eure Kanzlei wirtschaftlich darstellbar ist.

Bereit, eure Rechtsgebiete bei Google sichtbar zu machen?

30 Minuten Erstgespräch — wir prüfen Rechtsgebiete, Standort und BRAO-Risiken eurer aktuellen Website.