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Begriff

Remarketing

Wiederansprache von Nutzern, die bereits mit Website, App oder Anzeige interagiert haben — über Display, Search (RLSA), Video oder Shopping.

Remarketing — ausführlicher erklärt

Remarketing (auch Retargeting) spielt Anzeigen gezielt an Nutzer aus, die zuvor Kontakt mit der Marke hatten — Website-Besuch, App-Nutzung, YouTube-Interaktion oder Kunden-Upload. Die Listen entstehen über Google-Ads-Tags, GA4-Audiences oder Customer-Match-Uploads und werden dann in Display-, Search- (RLSA), Video- oder Shopping-Kampagnen eingebunden. Da diese Nutzer bereits Interesse signalisiert haben, sind Conversion-Raten meist deutlich höher und CPAs niedriger als bei Cold-Audience-Kampagnen — bei gleichzeitig begrenztem Volumen.

Beispiel / Praxisbezug

Ein Online-Shop bildet eine Remarketing-Liste „Warenkorb-Abbrecher der letzten 14 Tage” und spielt diesen Nutzern dynamische Display-Anzeigen mit den genauen Produkten aus, die im Warenkorb lagen. Parallel hebt eine RLSA-Kampagne Gebote für genau diese Liste in der Suche an.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Dynamic Remarketing ist die Produkt-/Service-spezifische Variante mit Feed-Anbindung. RLSA ist Remarketing speziell für Search-Anzeigen. Customer Match lädt eigene CRM-Daten hoch — verwandte Mechanik, aber andere Datenquelle. Lookalike / Optimized Targeting geht über Bestandsnutzer hinaus auf ähnliche Profile.

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