Begriff
SSR vs. CSR (Server-/Client-Side Rendering)
Zwei gegensätzliche Render-Strategien für Webseiten — entweder generiert der Server fertiges HTML (SSR) oder der Browser baut die Seite per JavaScript zusammen (CSR).
SSR vs. CSR — ausführlicher erklärt
Bei Server-Side Rendering liefert der Server bei jedem Request bereits vollständiges HTML aus — Suchmaschinen-Crawler und Nutzer sehen sofort den Inhalt, JavaScript ist optional zum Aufwerten. Bei Client-Side Rendering schickt der Server eine fast leere HTML-Hülle plus JavaScript-Bundle; der Browser holt Daten per API und rendert die Seite erst clientseitig zusammen. Klassisches CSR-Beispiel: Single-Page-Apps in React/Vue ohne SSR-Layer.
Für SEO ist SSR meist die sicherere Wahl: Inhalt steht direkt im initialen HTML, LCP ist niedriger, kein Risiko, dass JS-Rendering bei Bots fehlschlägt. CSR ist trotzdem berechtigt für stark interaktive Apps hinter Login.
Beispiel / Praxisbezug
Astro, Next.js und Nuxt produzieren standardmäßig SSR oder Static-Output — Inhalte sind beim ersten Byte da. Eine reine React-SPA ohne SSR-Layer braucht dagegen mehrere Sekunden, bis Crawler sinnvolle Inhalte sehen.
Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen
SSG (Static Site Generation) ist SSR-Variante: HTML wird beim Build vorgeneriert statt pro Request. Hydration ist die Ergänzung zu SSR: das ausgelieferte statische HTML wird im Browser nachträglich „lebendig” gemacht.
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Hydration
Der Prozess, bei dem ein vom Server gerendertes statisches HTML im Browser nachträglich mit JavaScript-Interaktivität versehen wird — aus „totem" Markup wird eine reaktive App.
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