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Begriff

Lead-Formular-Erweiterung

Asset/Anzeigenerweiterung in Google Ads, das ein vorausgefülltes Lead-Formular direkt in der Anzeige öffnet — ohne Weiterleitung auf eine Landingpage.

Lead-Formular-Erweiterung — ausführlicher erklärt

Lead-Formulare (Lead Form Extensions, offiziell Lead Form Assets) erlauben Nutzern, direkt aus der Google-Ads-Anzeige heraus ein Lead-Formular auszufüllen, statt auf eine externe Landingpage zu klicken. Google füllt Felder wie Name, E-Mail, Telefonnummer und Adresse mit den Daten des angemeldeten Google-Kontos vor — der Nutzer bestätigt nur noch. Das Formular ist auf Search-, YouTube-, Display- und Discover-Inventar verfügbar (je nach Kampagnentyp). Leads werden im Konto exportiert oder via Webhook/CRM-Integration (Salesforce, HubSpot, Zapier) automatisch übergeben. Conversion-Tracking läuft als eigene Conversion-Aktion.

Beispiel / Praxisbezug

Ein B2B-Software-Anbieter schaltet Search-Anzeigen auf „CRM-Vergleich” und hängt ein Lead-Formular mit den Feldern Name, Firma, E-Mail, Mitarbeiterzahl an. Webhook übergibt den Lead in Echtzeit an HubSpot, Sales-Routing nach Mitarbeiterzahl. Cost-per-Lead liegt rund 30 % unter dem klassischen Landingpage-Pfad, Lead-Qualität ist allerdings etwas geringer — der Tradeoff ist bewusst.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Sitelinks und Callouts liefern Klicks auf die Website, das Lead-Formular umgeht die Website komplett. Im Vergleich zu Meta Lead Ads ist das Konzept identisch, nur in Google-Inventar; Anruferweiterungen sind das Gegenstück für telefonische Leads. Der Cost-per-Lead-Vorteil hängt stark von der Lead-Qualifizierung in nachgelagerten Workflows ab.

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