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Begriff

Primary vs. Secondary Conversion

Klassifizierung von Conversion-Aktionen in Google Ads: Primary steuert Smart Bidding, Secondary wird nur beobachtet und fließt nicht in Gebote ein.

Primary vs. Secondary Conversion — ausführlicher erklärt

In Google Ads lassen sich Conversion-Aktionen seit 2021 als „Primary” oder „Secondary” markieren. Nur Primary-Conversions optimieren Smart-Bidding-Strategien wie tCPA, tROAS oder Maximize Conversions — sie sind das eigentliche Ziel, an dem die KI Gebote ausrichtet. Secondary-Conversions werden weiterhin gemessen und im Reporting ausgewiesen, aber nicht als Optimierungsziel verwendet. Die Trennung erlaubt es, Mikro-Conversions (Newsletter, Add-to-Cart) zu beobachten, ohne dass das Bidding sich darauf einschießt.

Beispiel / Praxisbezug

Ein Shop optimiert Search-Kampagnen auf „Kauf” als Primary. „Add-to-Cart” und „Newsletter-Anmeldung” laufen als Secondary mit — sie liefern Lernsignale und Funnel-Insights, ohne dass Smart Bidding plötzlich Klicks für Newsletter-Abos teuer einkauft.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Die alte Einstellung „Conversions in ‘Conversions’-Spalte aufnehmen: ja/nein” wurde durch Primary/Secondary ersetzt. Account-Default-Goals definieren, welche Conversions in neuen Kampagnen automatisch als Primary gelten. Enhanced Conversions sind eine andere Achse — sie betreffen die Datenqualität, nicht die Optimierungs-Hierarchie.

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