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Begriff

Target CPA (tCPA)

Smart-Bidding-Strategie in Google Ads, die Gebote so aussteuert, dass der durchschnittliche Cost per Acquisition einen vom Werbetreibenden gesetzten Zielwert trifft.

Target CPA — ausführlicher erklärt

Target CPA (tCPA, „Ziel-CPA”) ist eine conversion-orientierte Smart-Bidding-Strategie. Der Werbetreibende setzt einen Zielpreis pro Conversion (z. B. „30 € pro Lead”); Google steuert die Echtzeit-Gebote so, dass der durchschnittliche CPA über die Kampagne diesen Wert trifft. Einzelne Conversions können teurer oder günstiger sein, der Schnitt zählt. Voraussetzung: belastbares Conversion-Tracking und in der Regel mindestens 30 Conversions in 30 Tagen auf Kampagnen-Ebene, damit der Algorithmus Lernzeit hat. Seit 2021 ist tCPA technisch ein Modus der Strategie „Conversions maximieren mit Ziel-CPA”; das Verhalten ist identisch.

Beispiel / Praxisbezug

Eine SaaS-Demo-Anmeldung kostet aktuell durchschnittlich 45 €. Das Vertriebsteam rechnet, dass bei 35 € CPA die Unit Economics aufgehen. Der Werbetreibende setzt tCPA auf 35 € — Google reduziert Gebote auf schwache Signale, hebt sie auf starke. Nach zwei Wochen Lernzeit pendelt sich der Schnitt bei ca. 36 € ein, mit ähnlicher Conversion-Anzahl wie zuvor.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

tROAS maximiert Umsatz/Wert pro Werbeausgabe statt CPA. Maximize Conversions ohne Ziel-CPA gibt das Budget aus, ohne CPA-Cap. Manual CPC lässt den Werbetreibenden die Gebote setzen — kein Smart Bidding.

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