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Begriff

Account-Segmentierung

Strukturelle Trennung eines Google-Ads-Kontos nach Marke, Sprache, Land, Produktlinie oder Funnel-Stufe — Voraussetzung für saubere Steuerung und Reporting.

Account-Segmentierung — ausführlicher erklärt

Account-Segmentierung beschreibt die bewusste Aufteilung eines Kontos auf Kampagnen-Ebene nach klaren Achsen — typischerweise Brand vs. Non-Brand, Sprache, Land, Produktlinie, Funnel-Stufe oder Margenklasse. Zweck: Smart Bidding bekommt homogene Conversion-Daten pro Kampagne, Budget-Allokation wird steuerbar, Reporting bleibt auf Kampagnen-Filter beantwortbar. Ohne Segmentierung mischt sich teure Generic-Performance mit billiger Brand-Performance, der Account-CPA wird zur unbrauchbaren Mittelung. Zu feine Segmentierung wiederum zerschneidet Conversion-Volumen so klein, dass Smart Bidding nicht mehr lernt — Faustregel: jede Kampagne ≥ 30 Conversions/Monat anstreben.

Beispiel / Praxisbezug

Ein DACH-Shop trennt nach Land (DE/AT/CH), innerhalb jedes Landes nach Brand vs. Generic, innerhalb von Generic nach Produktkategorie. Ergebnis: 18 Kampagnen — überschaubar, jede mit ausreichend Conversion-Volumen für tROAS-Bidding.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Konto-Struktur umfasst die Gesamt-Architektur (MCC, Konten, Kampagnen, Anzeigengruppen). Hagakure-Struktur ist eine Konsolidierungs-Variante mit wenigen, breiten Anzeigengruppen. SKAG/STAG sind Anzeigengruppen-Muster eine Ebene tiefer. Account-Segmentierung ist die strategische Aufteilung auf Kampagnen-Ebene.

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