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Begriff

Brand-Bidding

SEA-Strategie, bei der gezielt auf den eigenen Markennamen geboten wird, um SERP-Top-Position zu sichern und Wettbewerber-Klicks abzufangen.

Brand-Bidding — ausführlicher erklärt

Brand-Bidding bedeutet, Anzeigen auf Suchanfragen zu schalten, die den eigenen Markennamen enthalten („nike laufschuhe”, „seo-praxis”). Der CPC ist meist niedrig (hohe Quality Scores, wenig Wettbewerb), CTR und Conversion-Rate sind hoch. Drei typische Argumente dafür: Schutz vor Competitor-Bidding auf den eigenen Begriff, kontrollierte Snippets statt SEO-Snippet, mehr SERP-Fläche (Ad + organischer Treffer). Kritiker rechnen dagegen, dass viele Brand-Klicks ohne Anzeige organisch eingelaufen wären — also Inkrementalität gegen Kosten.

Beispiel / Praxisbezug

Ein Mittelständler bucht „seo-praxis” als Exact Match auf Position 1, mit RSA, Sitelinks und Callouts. Wettbewerber, die ebenfalls auf den Markennamen bieten, werden visuell verdrängt. Inkrementalität wird über regelmäßige Brand-Pause-Tests (Geo- oder Zeitfenster-basiert) gemessen.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Competitor-Bidding ist das Spiegelbild — auf fremde Marken bieten. Generic vs. Brand vs. Competitor ist die übergeordnete Segmentierung. Trademark-Policy regelt, wann fremde Marken überhaupt verwendet werden dürfen. Brand Lift Studie misst die Wirkung — Inkrementalitäts-Test misst die Notwendigkeit.

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