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Begriff

Competitor-Bidding

SEA-Strategie, bei der auf Suchbegriffe mit Wettbewerber-Markennamen geboten wird, um Marktanteil und Wechsel-Interessenten abzugreifen.

Competitor-Bidding — ausführlicher erklärt

Beim Competitor-Bidding werden Anzeigen auf Suchanfragen mit fremden Markennamen ausgeliefert („adidas laufschuhe” → eigene Anzeige). Ziel ist, in der Vergleichsphase sichtbar zu sein und Nutzer mit Wechselbereitschaft abzufangen. CPCs sind oft hoch (schlechter Quality Score wegen geringer Anzeigenrelevanz), CTR und CVR niedrig — wirtschaftlich nur tragbar mit klarer Differenzierungsbotschaft („30 % günstiger als…”, „gratis Versand”). Trademark-Regeln verbieten, fremde Marken im Anzeigentext zu verwenden; im Keyword sind sie meist erlaubt, im sichtbaren Text nicht.

Beispiel / Praxisbezug

Ein neuer Streamingdienst bietet auf „netflix abo kündigen” mit der RSA-Headline „Mehr Inhalte, halber Preis”. Headline darf nicht „Netflix-Alternative” heißen (Trademark-Verstoß), aber „Streaming-Alternative” geht. Tracking misst, ob die teuren Klicks tatsächlich Wechselbestellungen liefern oder nur Vergleichs-Surfer.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Brand-Bidding verteidigt die eigene Marke; Competitor-Bidding greift fremde an. Trademark-Policy ist der rechtliche Rahmen. Auction Insights zeigt, wer auf einen ähnlichen Begriffs-Cluster bietet. Hijacking wäre der unsaubere Sonderfall — fremde Marken irreführend im Anzeigentext.

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