Begriff
CPL (Cost per Lead)
Werbe-KPI: Kosten pro generiertem Lead. Standard-Effizienzmetrik in B2B- und Dienstleister-Marketing, in dem die Conversion eine Anfrage statt ein Kauf ist.
CPL (Cost per Lead) — ausführlicher erklärt
CPL steht für „Cost per Lead” und ist der CPA-Spezialfall, in dem die Conversion ein qualifizierter Kontakt ist — Formular, Demo-Anfrage, Whitepaper-Download, Anruf. Berechnung: Gesamtkosten ÷ Leads. Sinnvoll wird CPL erst im Zusammenspiel mit Lead-Qualität: 100 € pro MQL kann grandios oder grottig sein, je nachdem, ob der Vertrieb 50 % oder 5 % zu Deals macht. Deshalb arbeiten reife B2B-Setups mit gestaffelten KPIs: CPL → CPMQL → CPSQL → CAC. Ohne diese Kette optimiert Smart Bidding auf billige, oft schwache Leads.
Beispiel / Praxisbezug
Eine LinkedIn- und Google-Search-Kampagne für eine SaaS liefert 400 Leads bei 32.000 € Spend → CPL 80 €. Davon werden 30 % zu MQLs (CPMQL 267 €), 25 % der MQLs zu Opportunities, 30 % der Opportunities zu Deals — am Ende stehen 9 Deals à 12.000 € ARR.
Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen
CPA ist der Oberbegriff (jede Conversion). CPO ist der E-Commerce-Pendant. CAC (Customer Acquisition Cost) zählt nicht den Lead, sondern den tatsächlich gewonnenen Kunden — in einer Lead-Gen-Pipeline ist CPL nur die erste Stufe.
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CPA (Cost per Acquisition)
Werbe-KPI: durchschnittliche Kosten pro Conversion. Zentrale Effizienzmetrik in Lead-Gen und Performance-Marketing, Steuergröße für tCPA-Bidding.
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