Begriff
CPO (Cost per Order)
Werbe-KPI: Kosten pro Bestellung. Standard-Effizienzmetrik im E-Commerce, wo eine Order die typische Conversion ist.
CPO (Cost per Order) — ausführlicher erklärt
CPO steht für „Cost per Order” und ist die E-Commerce-Variante des CPA — gemessen wird, was eine Bestellung im Durchschnitt an Werbeausgaben kostet. Berechnung: Gesamtkosten ÷ Anzahl Bestellungen. Im Gegensatz zu CPA in Lead-Gen ist die nachgelagerte Qualifizierung schwächer ausgeprägt — die Bestellung ist die Conversion. Sinnvoll wird CPO im Verhältnis zum Average Order Value (AOV) und zur Marge: ein CPO von 20 € bei AOV 80 € und 30 % Marge heißt 24 € Deckungsbeitrag minus 20 € Werbung = 4 € pro Bestellung — wenig Puffer, aber positiv.
Beispiel / Praxisbezug
Ein Modeshop meldet 6.000 € Spend bei 300 Bestellungen → CPO 20 €. Bei AOV 90 € entspricht das einer KUR von 22 % bzw. einem ROAS von 4,5. Mit POAS (Profit-basiert) sieht das je nach Margenklasse anders aus — Sale-Artikel mit 15 % Marge sind kritisch, Vollpreis-Items mit 50 % unproblematisch.
Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen
CPA ist der Oberbegriff für jede Conversion-Art, CPO spezifisch die Order. AOV ist die Gegen-KPI — CPO im Verhältnis zu AOV ergibt KUR. ROAS rechnet auf Umsatz, POAS auf Marge.
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CPA (Cost per Acquisition)
Werbe-KPI: durchschnittliche Kosten pro Conversion. Zentrale Effizienzmetrik in Lead-Gen und Performance-Marketing, Steuergröße für tCPA-Bidding.
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