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Begriff

POAS (Profit on Ad Spend)

Werbe-KPI: Verhältnis von Bruttogewinn zu Werbeausgaben. Margenbereinigte Alternative zu ROAS, besonders relevant bei breiten Sortimenten und Sale-Logik.

POAS (Profit on Ad Spend) — ausführlicher erklärt

POAS steht für „Profit on Ad Spend” — das Verhältnis von Deckungsbeitrag (häufig Bruttomarge) zu Werbekosten. Berechnung: Profit ÷ Werbekosten. POAS = 1 ist die Break-Even-Schwelle: Werbekosten = Marge. POAS adressiert die zentrale Schwäche des klassischen ROAS, der bei umsatzgleichen, aber margenungleichen Produkten falsche Steuerungssignale gibt. Operative Umsetzung läuft fast immer über margengewichtete Conversion-Werte: jedes Produkt bekommt im Feed einen profit-Custom-Label, der als Conversion-Wert in Google Ads übergeben wird. Smart Bidding optimiert dann faktisch auf POAS, nominell weiter auf tROAS.

Beispiel / Praxisbezug

Ein Mode-Shop hat zwei SKUs mit 100 € Preis: SKU A (Vollpreis, 50 % Marge) und SKU B (Sale, 10 % Marge). Klassisch optimiertes ROAS sieht beide gleich; mit POAS-Setup gibt das Bidding für SKU A das 5-fache Gebot frei — der Werbeeuro fließt dorthin, wo er Gewinn produziert.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

ROAS ist umsatzbasiert; POAS margenbasiert. Contribution Margin ist der Profit-Begriff im Hintergrund. MER (Marketing Efficiency Ratio) ist die kanalübergreifende Variante. Value-Based Bidding ist die Bidding-Mechanik, die POAS-Steuerung praktisch ermöglicht.

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