Zurück zum Glossar

Begriff

Generic vs. Brand vs. Competitor

Segmentierung von SEA-Keywords in drei Cluster: generische Begriffe, eigene Markenbegriffe, Wettbewerber-Markenbegriffe — für Steuerung und Reporting.

Generic vs. Brand vs. Competitor — ausführlicher erklärt

Diese Dreiteilung ist die Standard-Segmentierung für Search-Konten. Generic sind Kategorie- und Bedarfsbegriffe ohne Markenbezug („laufschuhe damen”) — hohe Volumina, hoher Wettbewerb, niedrigere CVR. Brand sind Suchanfragen mit dem eigenen Markennamen — niedrige CPCs, hohe CVR, oft inkrementell unklar. Competitor sind Anfragen mit fremden Marken — niedrige Quality Scores, hohe CPCs, harte Wechsel-Botschaft nötig. Die Trennung in eigene Kampagnen ist Pflicht, weil sich CPCs, CVRs und Strategien zu stark unterscheiden — gemischt verschwinden die Brand-Effekte im Generic-Durchschnitt.

Beispiel / Praxisbezug

Im Konto liegen drei parallele Kampagnen: „SEA — Brand”, „SEA — Generic — Damen”, „SEA — Competitor — Sportmarken”. Brand läuft mit niedrigem tCPA, Generic mit höherem (längere Funnel-Distanz), Competitor mit eigenem Manual CPC und engem Budget zur Inkrementalitätsprüfung.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Funnel-Strategie (TOFU/MOFU/BOFU) ordnet nach Phase, nicht nach Markenbezug. Account-Segmentierung ist der konkrete kontotechnische Aufbau dieser Trennung. Brand-Bidding und Competitor-Bidding sind die spezifischen Taktiken in den jeweiligen Buckets.

Entdecke mehr