Zurück zum Glossar

Begriff

DeepSeek V4.1-Flash

DeepSeek V4.1-Flash (10. September 2026) ist das kleinste Modell der neuen DeepSeek-V4.1-Architektur — erste DeepSeek-Familie mit nativer multimodaler Bildverarbeitung. Speed-/kosten-optimiertes „Flash"-Modell mit offenen Gewichten (MIT), über boostN nutzbar.

DeepSeek V4.1-Flash — ausführlicher erklärt

DeepSeek V4.1-Flash ist das kleinste Modell der neuen DeepSeek-V4.1-Architekturfamilie und erschien am 10. September 2026. Es ist die erste DeepSeek-Generation mit nativer multimodaler Bildverarbeitung — Bild-Eingaben laufen direkt durch die Kernarchitektur statt über einen vorgeschalteten Encoder. Als „Flash”-Variante ist das Modell auf Geschwindigkeit und Kosten optimiert, nicht auf maximale Reasoning-Tiefe. Die Gewichte sind offen (MIT-Lizenz, frei auf Hugging Face) — das Modell ist self-hostbar und wird zusätzlich über die DeepSeek-API und mehrere Drittanbieter angeboten; über boostN ist es ebenfalls nutzbar.

Eckdaten

  • Release: 10. September 2026, kleinstes Modell der V4.1-Familie.
  • Modalität: erste DeepSeek-Generation mit nativer multimodaler Bildverarbeitung.
  • Klasse: „Flash” — Speed-/Kosten-optimiert, kein Reasoning-Flaggschiff.
  • Lizenz/Zugang: offene Gewichte (MIT) auf Hugging Face, self-hostbar; dazu DeepSeek-API, Drittanbieter (Fireworks, DeepInfra, Novita, via OpenRouter) und boostN.
  • Preis (DeepSeek-Eigenangabe): 0,30 $ Input / 1,20 $ Output pro Mio. Token — deutlich unter Muse Spark (1,25/4,25 $), Claude Opus 5 (5/25 $) und Claude Fable 5.1 / GPT-6 Astra (je 10/50 $).
  • Benchmarks laut DeepSeek: Bei typischen Coding-Aufgaben unter einer Stunde führt V4.1-Flash mit 74,2 Punkten vor Muse Spark (xhigh, 73) und GPT-5.6 Sol / Muse Spark (max, je 72). Bei langlaufenden agentischen Aufgaben über eine Stunde fällt es mit 30 Punkten deutlich hinter Claude Fable 5.1 (58), GPT-6 Astra (56) und Claude Opus 5 (55) zurück.
  • Alle Werte sind Eigenmessungen von DeepSeek, eine unabhängige Verifikation lag zum Zeitpunkt dieses Eintrags nicht vor.

Beispiel / Praxisbezug

Für kurze, klar umrissene Coding-Aufgaben — einen Bugfix, eine einzelne Funktion, einen Refactoring-Schritt unter einer Stunde — schneidet V4.1-Flash laut den eigenen Zahlen vor deutlich teureren Modellen ab. Für Aufträge, die über Stunden hinweg selbstständig planen und mehrere Werkzeuge verketten müssen, taugt es dagegen kaum.

Abgrenzung

V4.1-Flash ersetzt keine reasoning-starken Modelle wie Claude Fable 5.1 oder GPT-6 Astra bei langlaufender Agentik — dort erreicht es laut den DeepSeek-Zahlen nur rund die Hälfte von deren Punktwert. Die Positionierung bleibt die eines Flash-Modells: schnell und günstig für eng umrissene Aufgaben, nicht für mehrstündige autonome Abläufe.

Alle Beiträge im Überblick:DeepSeek V