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Begriff

MCP

MCP — Model Context Protocol — ist ein offener Standard von Anthropic, um KI-Modelle einheitlich mit externen Datenquellen und Werkzeugen zu verbinden.

MCP — ausführlicher erklärt

Das Model Context Protocol ist ein offener Standard, den Anthropic eingeführt hat, um die Anbindung externer Datenquellen und Werkzeuge an KI-Modelle zu vereinheitlichen. Statt für jede Integration eine eigene Schnittstelle zu bauen, sprechen MCP-Server und MCP-Clients ein gemeinsames Protokoll. Datenbanken, APIs, Dateisysteme oder Issue-Tracker werden so als Tool-Server bereitgestellt.

Praxisbezug

MCP-Server sind zwischen verschiedenen KI-Clients austauschbar. Ein Server, der zum Beispiel Zugriff auf einen Issue-Tracker bereitstellt, lässt sich gleichermaßen aus Claude Desktop, Cursor oder Claude Code verwenden. Das senkt den Integrationsaufwand und macht Werkzeuge in der Praxis schneller einsetzbar.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

MCP ist kein KI-Modell und kein Agent — es ist die darunterliegende Verbindungsschicht. Im Vergleich zu klassischem Function-Calling eines einzelnen Anbieters definiert MCP eine anbieter­übergreifende Schnittstelle: derselbe Tool-Server funktioniert mit unterschiedlichen Modellen und Clients.

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