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Begriff

Tool Call

Aufruf eines Werkzeugs durch ein KI-Modell während einer Konversation — etwa Datei-Lesen, Bash-Befehle, Web-Recherche oder ein MCP-Tool. Grundlage agentischer Workflows.

Tool Call — ausführlicher erklärt

Ein Tool Call ist der Moment, in dem ein KI-Modell nicht einfach Text ausgibt, sondern aktiv ein Werkzeug aufruft — etwa eine Datei liest, einen Bash-Befehl ausführt, eine Web-Recherche startet oder einen MCP-Server anspricht. Das Modell entscheidet auf Basis des Kontexts, welches Werkzeug es braucht und mit welchen Argumenten.

Wie es technisch läuft

Statt freiem Text gibt das Modell einen strukturierten Call mit Tool-Name und Parametern aus. Die Runtime — etwa Claude Code, ein Agent-Framework oder ein eigener Client — führt den Call aus und gibt das Ergebnis zurück in den Kontext. Auf dieser Grundlage entscheidet das Modell den nächsten Schritt. So entstehen mehrstufige, agentische Abläufe statt einmaliger Antworten.

Sicherheit

Tool Calls können destruktiv sein: ein Bash-Befehl löscht Dateien, ein SQL-Tool ändert Produktivdaten. Deshalb braucht jede agentische Umgebung einen Permission-Layer — Allowlists, Plan-Modus oder einen vorgeschalteten Auto-Classifier.

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