Ein Plan-Bereich pro Projekt — mit Datei-Anhängen, die auch die KI lesen kann
Bei größeren Projekten kenne ich das Problem nur zu gut: Der eigentliche Plan lebt irgendwo in einem Notiz-Dokument, die wichtigen Dateien liegen in einem Ordner auf der Festplatte, und wenn ich dann mit der KI an dem Projekt arbeite, muss ich beides erst wieder zusammensuchen und einzeln reinkopieren. Genau diese Zettelwirtschaft wollte ich loswerden. Deshalb hat in boostN jetzt jedes Big Project einen eigenen Plan-Bereich — direkt oben am Projekt, da wo er hingehört.
Der Plan wohnt jetzt am Projekt, nicht daneben
Das Grundprinzip ist simpel: Statt den Plan irgendwo separat zu führen, schreibe ich ihn direkt an das Projekt. Es ist ein richtiger Schreibbereich mit Formatierung, also Überschriften, Listen, Hervorhebungen — nichts Abgehacktes, sondern ein Text, in dem man wirklich denken kann.
Und ich bin nicht auf einen einzigen Plan festgelegt. Pro Projekt kann ich mehrere Pläne anlegen, jeden mit einem eigenen Erledigt-Status. So lässt sich zum Beispiel die grobe Richtung von einem konkreten nächsten Arbeitsschritt trennen, ohne dass ich dafür ein zweites Werkzeug aufmachen muss. Wenn ein Plan abgearbeitet ist, hake ich ihn ab und er rutscht aus dem Weg.
Schön finde ich, dass es derselbe Plan-Baustein ist, der auch im Vision Board steckt. Das heißt: Egal, an welcher Stelle in der App ich plane, es fühlt sich gleich an. Ein Konzept, einmal verstanden, überall gleich.
Dateien einfach reinziehen — und wieder rausholen
Der Teil, den ich im Alltag am meisten nutze, sind die Datei-Anhänge direkt am Plan-Bereich. Ich kann eine Datei über den „+ Datei”-Knopf auswählen oder sie einfach per Drag & Drop ins Fenster ziehen, auch mehrere auf einmal. Runterladen geht mit einem Klick.
Dabei ist es ziemlich egal, was für eine Datei das ist: eine Markdown-Notiz, ein exportiertes HTML, ein PDF mit dem Briefing vom Kunden — bis 20 MB pro Datei nimmt der Bereich alles entgegen. So liegt das Referenzmaterial endlich da, wo der Plan ist, statt verstreut über drei Ordner und zwei Chats.
Wofür ich das nutze
Briefing-PDF vom Kunden, eine Markdown-Datei mit den gesammelten Anforderungen und ein paar Screenshots — alles am selben Projekt. Wenn ich nach zwei Wochen wieder reinschaue, ist der ganze Kontext sofort da.
Der spannende Teil: Die KI liest mit
Bis hierhin ist das eine ordentliche, aber unspektakuläre Sache — ein Plan plus ein paar Anhänge. Der eigentliche Unterschied entsteht dadurch, dass der KI-Agent den Plan mitlesen und auch mitschreiben kann.
Heißt konkret: Ich muss der KI den Plan nicht mehr jedes Mal mühsam erklären oder reinkopieren. Sie kann den Plan eines Projekts direkt lesen, sich daran orientieren und ihn auf Wunsch auch weiterschreiben. Die angehängten Dateien zieht sie sich über sichere, zeitlich begrenzte Links — sie hat den Projektkontext also direkt zur Hand, ohne dass ich zur Brücke zwischen Plan und Chat werde.
Das ändert die Arbeitsweise mehr, als es zuerst klingt. Statt „lies dir das hier nochmal durch, dann reden wir” wird daraus „du kennst den Plan, lass uns am nächsten Punkt weitermachen”. Der Kontext ist nicht mehr etwas, das ich liefern muss, sondern etwas, das am Projekt einfach da ist.
Privat bleibt privat
Eine Sache war mir bei den Datei-Anhängen von Anfang an wichtig: Das ist ein privater Speicher. Nur der Besitzer kommt an seine Dateien, niemand sonst. Und wenn etwas heruntergeladen wird, wird es immer als Datei ausgeliefert und nie einfach im Browser ausgeführt — gerade bei HTML-Dateien ist das ein wichtiger Unterschied, über den man als Nutzer normalerweise gar nicht nachdenken muss, weil er einfach sauber gelöst sein sollte.
Fazit
Unterm Strich geht es bei dem Plan-Bereich um eine einzige, eher unglamouröse Sache: Kontext an einem Ort. Der Plan, die Referenzdateien und der KI-Agent, der beides kennt — alles am selben Projekt, statt über Notizen, Ordner und Chatverläufe verstreut. Für mich ist das einer dieser Bausteine, die man nach ein paar Tagen nicht mehr missen will, weil das ständige Zusammensuchen einfach wegfällt.
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